Theaterpädagogik

“Mia und de lang Willi“ soll die Zuschauer*innen ermutigen, sich mit dem Thema Langeweile nachhaltig auseinanderzusetzen; ihre Selbstreflexion anzuregen und die eigene Kreativität zu erleben. Um eine umfassende Beschäftigung mit unserem Stück zu erleichtern, bieten wir daher ein theaterpädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen an. Dieses wird von unserer Theaterpädagogin Christine Schmocker ausgearbeitet und stellt folgende Vermittlungsformate zur Verfügung:

  • Publikumsgespräche
    Nach den Vorstellungen wird das Publikum zu einem Nachgespräch eingeladen, in welchem Eindrücke ausgetauscht und Fragen beantwortet werden. (Nach Absprache mit den jeweiligen Klassen)

  • Begleitdossier für den Unterricht
    Die Lehrpersonen erhalten ein Dossier, in welchem sie Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung zur Vor- oder Nachbereitung des Stückbesuchs finden. Im Dossier sind Gruppen-, Paar- und Einzelübungen enthalten, die zur spielerischen Auseinandersetzung mit unserem Stück und dem grossen Themenfeld der Langeweile einladen. Zu allen Übungen gibt es Empfehlungen zur Klassenstufe.

  • Workshops
    Nach individueller Absprache mit unserer Theaterpädagogin Christine Schmocker buchen die Lehrpersonen einen Workshop für ihre Klassen. Der Schwerpunkt kann je nach Altersstufe und Lehrplan angepasst werden: Mal steht wiederum das Thema Langeweile im Zentrum, mal geht es um das Theaterspielen im Allgemeinen. Denkbar ist, dass die Workshops direkt im Anschluss an die Vorstellungen stattfinden, wobei die Kinder selber die Bühne erobern und sie in ihre eigene Spielwiese verwandeln können. Für ältere Klassen bieten wir zudem einen Workshop an, der sich mit dem Berufsfeld des Theaters auseinandersetzt: Wie wird man eigentlich Schauspieler*in? Was bedeutet “Szenografin“? Kann man im Theater eine Schnupperlehre absolvieren?

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